Webereivorwerk/ Schlichterei

 

Ökonomie und Ökologie bei der Gewebeherstellung

Im Mittelpunkt dieses Forschungsbereiches steht der Schlichtprozess bei der Gewebeherstellung unter dem Aspekt der Ökonomie und Ökologie. Forschungsziele sind die Reduzierung und Optimierung von Schlichtemitteln und die Verbesserung von Verfahrensprozessen und deren maschinen baulichen Lösungen. Es werden neue Applikationsverfahren, neue Schlichtemittel und verbesserte Maschineneinstellungen erarbeitet. In der Entwicklung stehen auch Schlichtemittel, die nach dem Weben nicht mehr ausgewaschen werden. Weiteres wichtiges Thema ist die Funktionalisierung von Filament- und Stapelfasergarnen durch Beschichtung.
Für die Forschungen steht im Technikum eine Stapelfaserschlichtanlage und eine Einzelfaden-Hochleistungs-Filamentschlichtmaschine zur Verfügung. Einzelfaden-Beschichtungssysteme ermöglichen die Entwicklung bzw. Anpassung von Rezepturen für unterschiedliche Garnqualitäten.

Leistungsangebot:

  • Entwicklung funktioneller Beschichtungen mit Mustererstellung
  • Laboranalysen an Beschichtungssystemen, Schlichtemitteln, Kettgarnen, Geweben: Viskosität, Klebkraft, Molmassenverteilung (GPC-Analyse), Wasserlöslichkeit, Recyclebarkeit, Webverhalten, Beschlichtungsgrad, Restschlichtegehalt
  • Analysen an funktionellen Beschichtungen: Wasser- und Ölabweisung, Beständigkeitstests, Abreinigungsverhalten
  • Betriebsanalysen im Webereivorwerk (Zetteln, Schären, Schlichten) zur Optimierung (Verfahren, Maschinen, Einstellungen, Rezepte)
  • Schlichtemittelrecycling

Die Forschungsvorhaben dieses Forschungsbereiches finden Sie hier
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Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Thomas Stegmaier
Tel.: +49 (0) 7 11 / 93 40 - 219
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